Ein Ping, oder auch Pingback genannt, ist eine automatisierte Benachrichtigung anderer Webseiten über das Erscheinen eines Beitrages in einem Blog. Im Gegensatz dazu ist ein Trackback eine manuelle Benachrichtigung, die noch bei älteren Blogsystemen benötigt wird, die keine Pinbacks unterstützen.

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In WordPress werden automatisch diejenigen Seiten benachrichtigt, die in dem neuen Artikel verlinkt werden. Der Beitrag erscheint dann als Kommentar in dem verlinkten Blog. Der Leser dieses Blogs bekommt dann mit, dass es noch einen weiteren Artikel im Netz gibt, der evtl. weiterführende Informationen zu dem Thema bereitstellt.

Ein Pingback ist aber auch ein wertvoller Backlink, weswegen man nicht zu sparsam sein sollte mit dem Verlinken fremder Inhalte. Vor allem Links zu größeren PR-starken Seiten können sich hier lohnen. Aber natürlich nur sinnvoll, wenn der Link einen Mehrwert bietet.

Trackbacks und Pingbacks lassen sich übrigens von anderen Kommentaren trennen und stören somit nicht die Diskussion. Ich habe dafür eine Einstellung in meinem Theme. Für diejenigen, die dies nicht haben und sich trauen, am Code ihres Themes herumzubasteln, gibt es auf elmastudio.de eine gute Anleitung.

Weiterhin gibt es sogenannte Pingdienste, die dazu dienen, den neuen Inhalt im Web zu verteilen. Auch dies erledigt WordPress automatisch. Standardmäßig ist hier ein Dienst eingestellt, nämlich pingomatic. Die entsprechende Einstellung findet ihr im WordPress Dashboard unter Einstellungen=>Schreiben=>Update Services. Hier können noch weitere Dienste eingetragen werden. Es ist vor allem sinnvoll, Dienste für den eigenen Sprachraum einzutragen, denn pingomatic benachrichtigt eher englischsprachige Seiten. Eine schöne Liste von Pingdiensten gibt es auf blogger-world.de

Nun zu dem Grund, warum ich eigentlich diesen Artikel schreibe. Verlinkt man interne Artikel, dann werden auch diese gepingt. Manche mögen das, andere nicht. Ich sehe keinen Sinn darin und habe diese bislang von Hand gelöscht. Deswegen habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, das Pingen interner Beiträge zu unterbinden. Und wie fast immer gibt es dazu ein nettes Plugin: „No Self Pings“ von Michael D. Adams. Einfach im WordPress Dahboard installieren und mehr gibt es da gar nicht zu sagen, denn es sind keine Einstellungen vorzunehmen.

Falls jemand einen Sinn darin sieht, sich selbst zu pingen, der möge mir das mitteilen.

Nachtrag: Wie man hier in den Kommentaren sieht, kommen Pingbacks und Trackbacks öfters mal nicht an. Die sicherste Methode ist, einen Trackback zu senden und dabei an die URL das Wort „trackback“ anzuhängen. Also für diesen Beitrag schickt man ein Trackback an http://vanvox.de/wordpress-tutorial-pings-und-trackbacks/1927/trackback.

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