Heute möchte ich mal ganz von vorne anfangen und eine grundlegende Frage beantworten, die ich gleich zum Start meines Blogs hätte beantworten sollen: Was ist denn eigentlich ein Blog? Für diejenigen, die selbst schon bloggen und öfters hier mitlesen mag diese Frage banal klingen. Das wissen wir doch schon, werden sie sagen. Ich wurde jetzt schon öfters offline gefragt, was ich denn arbeite und die Antwort lautet: Ich bin Bloggerin. Meistens kommt dann ein Häää? Und was ist das?

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Am Anfang wurde ich dann selbst ein bisschen stutzig, und dachte mir: Du weißt nicht, was ein Blog ist? Hat doch fast jeder einen heutzutage. Wenn ich aber dann zurückdenke, dann kann ich mich daran erinnern, dass ich das vor ein paar Jahren auch nicht wusste. Man wird mit der Zeit zum Fachidioten und vergisst, dass es auch noch eine andere Welt gibt, außerhalb der Blogosphäre. Fast jeder, den ich aus dem Internet kenne, hat einen eigenen Blog oder bloggt für ein Unternehmen, das ihm vielleicht sogar selbst gehört. Aber in meiner anderen Welt, der offline Welt ist man zwar fleißig im Internet unterwegs, aber für die meisten besteht das Internet aus Webseiten und dass es sich hierbei manchmal um Blogs handelt, ist den meisten gar nicht bewusst.

Was ist denn ein Blog?

Ich möchte heute nicht viel labern und nur eine kurze Definition liefern, was denn nun ein Blog ist. Und natürlich erfährst du auch, was ich den ganzen Tag lang mache als Bloggerin. Inzwischen nenne ich mich sogar hauptberufliche Bloggerin, will heißen ich bin selbständig und verdiene mein Geld mit dem Bloggen und Dienstleistungen rund ums Bloggen.

Der Begriff Blog ist die Abkürzung für Weblog, was so viel wie Web-Tagebuch heißt. Ursprünglich wurden solche Weblogs von Privatpersonen geführt, die im Internet über sich selbst berichtet haben. Im Grunde so, als hätten Sie ein normales Tagebuch geführt, nur dass die Gedanken nicht auf Papier niedergeschrieben wurden, sondern auf einer ganz besonderen Art von Webseite, einem Blog. Auch heute gibt es immer noch sehr viele private Blogs, aber auch immer mehr Unternehmen nutzen Blogs, um im Internet mit den potentiellen Kunden zu kommunizieren und ihre Reichweite zu erhöhen. Sogar meine Autowerkstatt hat einen Blog und einen besonders schicken sogar. Auch die großen Online-Magazine wie Spiegel-Online oder t3n sind im Grunde nichts anderes als Blogs. Meistens beschränken sich Blogs auf bestimmte Themenbereiche. Das Unternehmen berichtet in seinem Blog beispielsweise über Neuerungen aus der Branche und über sich selbst, in einem Fachblog schreiben ein oder mehrere Experten zu einem ganz bestimmten Thema, beispielsweise über grüne Energie.

Im Gegensatz zu den üblichen Webseiten, die man auch statische Webseiten nennt, werden in Blogs regelmäßig neue Inhalte publiziert, sogenannte Artikel oder Beiträge. Die Artikel werden in Kategorien einsortiert, oder auch Schlagwörtern zugewiesen. Sie haben ein Erscheinungsdatum und oft kann man als Leser Kommentare hinterlassen. Meistens werden in einem Blog auf der Startseite die letzten Artikel chronologisch aufgeführt. Bei Unternehmen ist der Blog oft nur ein Teil des Internetauftrittes und du erreichst ihn über einen Menüpunkt. Die meisten Blogs bieten die Möglichkeit, auf die Artikel über die Kategorien und/oder den Tags oder auch den Monats-Archiven zuzugreifen, so dass auch die alten Artikel gut gefunden werden, denn mit der Zeit sammelt sich da ganz schön etwas an. Ein weiteres typisches Merkmal für Blogs ist der Newsfeed, den man abonnieren kann und über einen Newsfeed-Reader regelmäßig lesen kann, oft ohne den Blog selbst besuchen zu müssen.

Was macht ein Blogger?

Die Hauptaufgabe eines Bloggers ist das Schreiben. Er füllt den Blog mit neuem Lesestoff. Ein Blog muss aber auch gepflegt werden, d.h. irgend jemand muss sich um die technischen Dinge kümmern und den Blog auch auf dem neuesten Stand halten, so ähnlich wie bei einer üblichen Webseite auch: Hosting, Programmierung, Design usw. Dazu kommt noch die Vermarktung des Blogs, Suchmaschinenoptimierung, Social Media Präsenz und das Netzwerken mit anderen Bloggern und Unternehmen. Und dazu auch die Moderation der Diskussion mit den Lesern im Blog. Viele Blogger, vor allem diejenigen, die selbständig sind und von den Einnahmen leben, die ihre Blogs generieren, machen oft alles selbst, sind also Multitalente: Autor, Webdesigner, SEO und Marketingexperte in einem. Die meisten Blogger sind mit viel Herzblut dabei und haben richtig Spaß an ihrer Arbeit,  so wie auch ich 😉 Denn als Blogger darf man kreativ sein und seine eigenen Ideen umsetzen.

Alles klar? Wenn du jetzt Lust aufs Bloggen bekommen hast, dann stöbere ein bisschen hier im Blog herum. Als Einstieg empfehle ich dir meinen Artikel Blogger werden leicht gemacht.

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