Webdesign mit WordPress, SEO, Social Media

Was ist der Unterschied zwischen nofollow und dofollow Links?

am 11. Jan , 2013

VerlinkungHeute wieder ein kleiner Grundlagenartikel in dem es um die zwei verschiedenen Arten von Links gehen soll: follow und nofollow Links. Was ist der Unterschied, was bringen mir follow oder nofollow Links und wie setze ich überhaupt einen Link auf nofollow?

Worin unterscheidet sich nofollow von follow?

Wer schon ein bisschen länger bloggt und sich auch ein ganz klein wenig mit SEO befasst hat, weiß dass es zwei verschiedene Arten von Links gibt. Die einen nennen sich follow oder auch dofollow und die anderen nofollow. Links sind ein wichtiger Faktor bei der Suchmaschinenoptimierung und follow Links sind die begehrteren, denn sie haben eine größere Wirkung für die Suchmaschinenoptimierung. Ursprünglich gab es nur eine einzige Art von Links und zwar die follow-Links. Standardmäßig ist ein Link auch follow außer wir kennzeichnen ihn eben als nofollow.

Kommt Google auf unsere Seite vorbei und findet einen Link vor, so schaut sie, um welche Art von Link es sich handelt und im Falle eines follow-Links wird dieser weiterverfolgt, d.h Google besucht dann die verlinkte Seite. Bei einem nofollow-Link geschieht dies eben nicht. Nofollow ist für Google ein Signal dafür, dass das was sich hinter diesem Link verbirgt eben uninteressant ist. Denn die Suchmaschinen müssen ja eine Unmenge an Seiten crawlen und die Kapazitäten sind begrenzt. Was nicht wichtig ist, wird eben nicht angeschaut, so machen wir es ja auch.

Ein weiterer Unterschied ist, dass follow-Links den heiß begehrten Linkjuice, also die Power, die ein Link besitzt weitergeben während bei Nofollow die Power einfach verpufft. Nofollow wirkt sich also nicht auf den Pagerank der verlinkten Seite aus.

Wann sollte man nofollow vergeben?

Standardmäßig sind Links einfach follow-Links. In der Regel sollten wir auch solche vergeben. Es gibt drei wichtige  Ausnahmen:

  • Affiliate Links sollten immer nofollow sein, da wollen wir keine Linkpower weitergeben und Google wertet das auch negativ
  • Links in bezahlten Artikeln
  • Wenn wir spammige oder nicht relevante Seiten verlinken, was wir nicht tun sollten aber manchmal ist das nicht immer so offensichtlich und so einfach. Ein Beispiel dafür sind Links in Kommentaren. Da kann es schon mal passieren, dass sich Spammer einschleichen. Deswegen setzt WordPress diese standardmäßig auf nofollow. Will man aber die Kommentatoren belohnen, so vergibt man follow-Links, so wie ich es hier mache. Aber auch ich habe Blogs, wo ich das nicht tue, weil das Publikum dort nicht so „sauber“ ist wie hier.

Wie setze ich einen Link auf nofollow?

Wenn man in den Quellcode schaut, dann sieht ein Link ganz vereinfacht so aus:

<a href=“http://www.meinedomain.de/meineunterseite“>Lintext</a>   Hierbei handelt es sich um einen follow-Link.

Dieser hier ist ein nofollow-Link, den ich mit dem Attribut rel=“nofollow“ als solchen kennzeichne:

<a href=“http://www.meinedomain.de/meineunterseite“ rel=“nofollow“>Lintext</a>

Das heißt, Möglichkeit Nr. 1 ist, den Quellcode zu verändern, z.B. wenn du einen Artikel schreibst und darin die Links auf nofollow setzen willst, dann gehst du in WordPress in die Text-Ansicht des Editors, wo du dann den Code siehst.

Nutzt du ein Plugin wie wpseo, dann hast du es einfacher, denn dann siehst du beim Einfügen des Links eine Checkbox, worüber du den Link auf nofollow setzen kannst.

WordPress vergibt in Kommentaren standardmäßig nofollow Links. Ändern kannst du dies, wenn du das Plugin Nofollow Free verwendest, dann sind alle auf follow gesetzt, wobei du da einstellen kannst, ab wievielen Kommentaren diese erst zu follow werden. Und es gibt auch eine Blacklist mit der du Spammer bestrafen kannst.

Update 24.10.2013: Das Plugin Nofollow Free wurde laut WordPress Plugin Verzeichnis schon seit zwei Jahren nicht mehr aktualisiert. Alternativ dazu empfiehlt sich das Plugin Nofollow Case by Case.