Webdesign mit WordPress, SEO, Social Media

Warum ein Blog trotz Social Media Sinn macht und sogar noch besser ist

am 17. Okt , 2013

Neulich wurde ich gefragt, welche Vorteile denn ein Firmen-Blog hätte und ob nicht auch ein Social Media Kanal wie Facebook genügt. Meine Antwort: Social Media kann einen Blog nicht ersetzen am besten man nutzt die Kombination aus beiden. Ich habe ein bisschen im Netz recherchiert, wie andere Blogger darüber denken und bin tatsächlich oft auf ähnliche Meinungen gestoßen. In Unternehmen scheinen sich hierzulande allerdings die Vorteile noch nicht herumgesprochen zu haben. Ein paar Gründe, warum ein Blog sogar besser ist als ein Account auf Facebook & Co, möchte ich hier kurz darstellen. Am Ende des Artikels habe ich eine Infografik aus dem Jahr 2012 passend zum Thema  eingebunden, zwar aus den USA, aber auch dort scheint diese Einstellung zu Firmenblogs vorzuherrschen. Und wir wissen ja, dass die USA in Sachen Bloggen uns ein Stück voraus sind.

10 Gründe, warum ein Blog besser ist als Facebook & Co.

  1. Suchmaschinenoptimierung: In Sachen SEO ist ein Blog einfach unschlagbar. Hochwertige Blogposts haben gute Chancen, bei Google und Konsorten gefunden zu werden und das auch für längere Zeit. Ein Post auf Social Media wird das wohl niemals schaffen, wenn er überhaupt jemals in den Suchergebnissen erscheint.
  2. Mehr Platz für Inhalte: Twitter ist auf gerade einmal 140 Zeichen beschränkt, was will man da denn schon viel sagen? Aber auch auf den anderen Netzwerken sind Posts eher kurz gehalten, denn die Nachrichten rauschen da oft in Sekundenschnelle an einem vorbei und beachtet wird nur das, was man auf einen Blick erfassen kann. So geht es zumindest mir.
  3. Mit einem Blog, hat man die Chance auf regelmäßige und wiederkehrende Leser, die sich auch für die Inhalte interessieren. In der Regel abonniert man nur wenige Blogs, wohingegen viele Social Media Nutzer tausenden von Accounts folgen. Dass da die einzelnen in der Masse untergehen und oft nur gesehen werden, wenn sie gerade etwas veröffentlichen, wenn der Follower online ist, dürfte einleuchten.
  4. Im eigenen Blog behält man selbst die Kontrolle und muss sich nicht den Änderungen und Vorschriften unterwerfen, die von den Netzwerken vorgegeben werden. Der Blog gehört dir und die Inhalte ebenfalls, was ja bei Facebook-Posts nicht der Fall ist. Und die Diskussion hat man besser im Griff, während sie auf Social Media auch einmal ausarten kann (Stichwort Shitstorm).
  5. Posts auf Social Media sind kurzlebig. Man wühlt meistens nicht die Accounts der gefolgten Personen durch, sondern schaut sich wenn, dann die letzten Posts an. Besuche ich einen Blog, dann stöbere ich auch einmal beispielsweise in den Kategorien.
  6. Den Blog kann man auch als einen Ort betrachten, wo ich als Unternehmen regelmäßig Informationen zur Verfügung stelle. Social Media Kanäle dienen oft eher dem Verteilen dieser Inhalte.
  7. Blogartikel werden gerne einmal von anderen Blogbetreibern verlinkt und tragen so dazu bei, die nachhaltige Verlinkung des eigenen Portals zu stärken. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Facebook Post verlinkt wird (außer auf Facebook), tendiert eher gegen Null.
  8. Ein Blog, der in die Webseite integriert ist, trägt auch dazu bei, dass die eigenen Produkte und Dienstleistungen, die ja in der Regel auf der Webseite vorgestellt werden, mehr Aufmerksamkeit bekommen, ohne dass man direkt Werbung dafür macht. Wenn ich einen interessanten Blog Post lese, dann schaue ich auch meistens, was das Unternehmen sonst zu bieten hat.
  9. Wer die Inhalte zu sehen bekommt, entscheidet auf Social Media der Betreiber. Meistens sind das die eigenen Freunde und Follower, wenn überhaupt. Dann bleibt einem manchmal nichts übrig, als die Sichtbarkeit durch Werbung zu erhöhen. Die Blogeinträge sind für alle sichtbar, die den Blog besuchen.
  10. Nicht jeder ist auf Social Media aktiv. Es gibt auch noch diejenigen Internetnutzer, die gerne per Mail oder per Newsfeed über neue Beiträge informiert werden. Und das geht ja nur mit einem Blog. Man erreicht also deutlich mehr Leser.

Und hier die versprochene Infografik. Was sagt ihr dazu und habt ihr noch weitere gute Argumente, die für einen Blog sprechen?

Facebook vs Blog 10 Reasons Business Blogging is Better than Facebook [Infographic]