Webdesign mit WordPress, SEO, Social Media

Online-Shop mit WordPress und WooCommerce – Starter Kit

am 3. Jul , 2015

Nicht nur statische Webseiten und Blogs können mit WordPress realisiert werden, sondern auch Onlineshops lassen sich hiermit relativ einfach erstellen. Hierbei lautet das Zauberwort WooCommerce, die beliebteste WordPress Erweiterung aus dem Bereich eCommerce. Die Beliebtheit von WooCommerce steigt und steigt, mit verantwortlich ist sicherlich auch die Übernahme von WooCommerce durch Automattic, der Firma, die WordPress entwickelt. Dieser Artikel zeigt Ihnen, was sie benötigen, um einen Online-Shop mit WordPress und WooCommerce zu erstellen und soll Ihnen den Einstieg in das Thema erleichtern.

Im Grunde benötigen Sie mindestens vier Dinge: WordPress, das Plugin WooCommerce, ein WooCommerce Theme und eine Erweiterung für den deutschen Markt.

1. WordPress – die Grundlage für Ihren WooCommerce Shop

WordPress kennen Sie sicherlich schon. Wenn nicht, informieren Sie sich gerne in unserem Ebook „In 7 Schritten zur eigenen Firmenwebseite mit WordPress“, welches Sie hier kostenlos herunterladen können. Sie finden dort Hinweise zur Installation und Einrichtung. Verwenden Sie am besten WordPress in der aktuellen Version und halten Sie Ihr System immer auf dem neuesten Stand, spielen also regelmäßig die Updates ein, um Probleme durch Inkompatibilität und die Gefahr von Hackerangriffen zu vermeiden.

2. WooCommerce –  das umfangreiche eCommerce Plugin für WordPress

WooCommerce können Sie kostenlos über das Backend Ihrer WorPress Installation installieren. Etwa 30% aller Online-Shops werden mittlerweile mit WooCommerce realisiert, kein Wunder, denn die Funktionen sind sehr umfangreich: Produktverwaltung, Zahlungsanbieter, Mehrwertsteuerberechnung, Warenkorb, E-Mailversand, Kundenkonto und noch Vieles mehr. Dazu sind eine Vielzahl an Erweiterungen mittlerweile kostenlos oder kostenpflichtig zu haben, so dass es praktisch fast keine Shopfunktionalität gibt, die sich nicht mit WooCommerce als Grundlage realisieren ließe.

3. Ein WooCommerce Theme – das Design für Ihren WooCommerce Shop

Theoretisch können Sie Ihren Shop mit jedem WordPress Theme realisieren. Testen Sie einmal die von WordPress mitgelieferten Standard Themes, beispielsweise TwentyFifteen. Es funktioniert mit WooCommerce, Sie werden allerdings merken, dass beispielsweise die Anzeige nicht wirklich optimal ist, stellenweise etwas  unschön. Sinnvoller ist es, ein speziell auf WooCommerce ausgerichtetes Theme zu verwenden. Denn diese überschreiben Dateien, die WooCommerce mitliefert, so dass Ihr Shop auch tadellos aussieht. Mit Programmierkenntnissen können Sie durchaus ein Theme entsprechend anpassen, bedenken Sie aber, dass WooCommerce sich schnell weiterentwickelt und Sie hier immer mitziehen müssten, was viel Aufwand bedeuten kann. Da WooCommerce Themes eher für wenig Geld zu haben sind, lohnen sich diese durchaus. Den Aufwand hat dann nämlich der Theme Anbieter, der sein Produkt laufend an die WooCommerce Änderungen anpasst.

4. Eine Erweiterung für den deutschen Markt – hilft Ihnen, das deutsche Recht umzusetzen

An sich würden die oberen drei Punkte ausreichen, um einen Shop mit WordPress und WooCommerce auf die Beine zu stellen, wäre da nicht noch der Gesetzgeber. WooCommerce ist leider, da nicht in Deutschland entwickelt, nicht für den deutschen Rechtsraum gemacht. Sie erleichtern sich das Einhalten des deutschen Rechtes ungemein mit einem Plugin, das Ihnen dabei hilft, dieses umzusetzen und Ihnen beispielsweise Vorlagen für rechtlich relevante Hinweise wie AGB, Widerrufsbelehrung etc. liefert oder gesetzliche Vorgaben wie die neue Umsatzsteuerregelung vom 1.1.2015, korrekte Preisauszeichnung oder die Berechnung der Steuer für Nebenleistungen umsetzt.

Wichtig: Kein Plugin kann Ihnen Rechtssicherheit garantieren. Es kann Sie nur dabei unterstützen, das deutsche Recht umzusetzen. Lassen Sie deswegen Ihren Shop immer von einem Anwalt, der auf eCommerce spezialisiert ist, überprüfen. Und denken Sie an die Möglichkeit, Ihren Shop zertifizieren zu lassen, beispielsweise von Trusted Shops oder dem Händlerbund.

Weitere Artikel zu Onlineshops mit WordPress werden wir bei bestehendem Interesse demnächst veröffentlichen.