Du möchtest Blogger werden und weißt nicht so recht, wie du loslegen sollst, worauf du achten sollst und was auf dich zukommt? Dann bist du hier richtig. Denn „Blogger werden“ war auch mein Ziel als ich hier auf vanvox.de begonnen habe. Ich habe in diesem Blog praktisch meinen Werdegang dokumentiert und vieles, was ich hierbei gelernt habe für meine Leser niedergeschrieben.

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Für diejenigen, die jetzt erst mit dem Bloggen beginnen, möchte ich heute eine kleine Übersicht erstellen, um den Start zu erleichtern, denn Anfänger-Blogger werden sich vielleicht schwer dabei tun, bei der doch mittlerweile größeren Anzahl an Beiträgen hier, die Informationen die man zu Beginn benötigt herauszupicken und in der richtigen Reihenfolge zu verwerten. Ihr bekommt hier quasi einen Schlachtplan, wie ihr vorgehen könnt, wenn ihr ein Blogger werden möchtet und vor allem auch erfolgreich dabei sein wollt.

Blog Erstellen – eine kurze Anleitung …

  1. Das Webhosting
    Anfänger Blogger starten oft aus Kostengründen und aus Bequemlichkeit mit einem Blog bei einem der großen Bloganbieter wie wordpress.com oder blog.de. Doch hier hat man gewisse Einschränkungen. Das Design lässt sich nicht beliebig ändern, der Speicherplatz ist begrenzt oder du musst Werbung akzeptieren und darfst womöglich keine Werbung selbst schalten.
    Willst du deinen Blog nicht nur privat betreiben, sondern auch irgendwann Geld damit verdienen, dann lohnt es sich, dir ein Webhostingpaket bei einem guten Webhoster zu besorgen. Ich habe schon öfters erlebt, dass meine Leser von einem Bloganbieter auf einen selbstgehosteten Blog umgezogen sind. Ich habe bislang sehr gute Erfahrungen mit HostEurope gemacht und habe dort derzeit das Paket WebPack L 3.0. Auf jeden Fall sollte man sich gut informieren, bevor man einen Webhoster auswählt. Denn dieser ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg deines Blogs.
  2. Domainname
    Der nächste Schritt wäre die Registrierung deiner Domain. Auch die Wahl des Domainnamens sollte gut überlegt sein. Hier wählt man am besten entweder eine Domain, die ein Keyword enthält (z.B. www.SeoBlog.de), oder ein Markenname (z.B. www.quelle.de oder www.vanvox.de). Keyworddomains haben den Vorteil, dass sie bessere Positionen bei Google erreichen können.
    Gleich von Anfang an, sollte darauf geachtet werden, dass der Blog nur auf eine Art und Weise erreichbar ist, also entweder über www.meinedomain.de oder meinedomain.de und nicht über beides. Hierfür wird eine 301 Umleitung eingerichtet und die eine Variante auf die andere umgeleitet.
  3. Blog Installation
    Nun suchst du dir ein Blogsystem aus, wie WordPress oder Joomla. Ich selbst habe einen WordPress-Blog und gehe in dieser Anleitung davon aus, dass dies auch bei dir der Fall ist. WordPress ist ein sehr weit verbreitetes System, kostenlos und es stehen eine riesige Menge an Designs (Themes) und Erweiterungen (Plugins) zur Verfügung, sowohl kostenlos als auch oft für wenig Geld.
    Die Installation von WordPress ist denkbar einfach. Dazu lädst du hier die neueste Version herunter, entpackst diese und lädst sie auf den Server hoch. Wie man Daten auf den FTP-Server hochlädt habe ich in diesem Artikel beschrieben. Anschließend folgst du der Anleitung aus der liesmich.html-Datei, die sich im entpackten Verzeichnis befindet. Und schon kann es losgehen. Für alle, die gerne eine ausführliche Beschreibung von WordPress haben möchten, kann ich das Buch WordPress – Das Praxisbuch* von Vladimir Simovic empfehlen. Hier ist alles dabei, von Bedienung bis Programmierung.
    Ein paar Einstellungen sind im Blog vorzunehmen, wie z.B. die Permalinks, die man von vornherein richtig wählen sollte, denn auch diese sind ein Erfolgsfaktor und eine nachträgliche Änderung kann Probleme bei den Suchmaschinen bereiten. Die Permalinks habe ich in diesem Artikel beschrieben, weitere Anleitungen zu verschiedenen WordPress Themen findest du in der Kategorie WordPress.
  4. Das Theme
    Ist WordPress installiert, so benötigst du ein Design. Hierfür verwendet man bei WordPress die Bezeichnung „Theme“. Kostenlose Themes kannst du bequem über den WordPress-Dashboard installieren oder du lädst sie herunter und installierst diese von Hand. Ansonsten gibt es eine Vielzahl an Themeanbieter wie Studiopress oder ThemeShift, wo du professionelle Themes erhälst, die auch optimiert sind und auch ein gewisser Support bei Fragen und Problemen vorhanden ist. Ich selbst nutze das kostenlose Theme „Suffusion“. Bei den Themes sollte darauf geachtet werden, dass diese auch genügend Einstellungsmöglichkeiten haben und schon widgetfähig sind, wenn man nicht selbst allzu viel programmieren möchte. Mittlerweile ist auch ein responsive Design fast Pflicht, nachdem immer mehr Internetnutzer mobil unterwegs sind. Für den deutschen Sprachraum ist ein eingedeutschtes Theme Pflicht.
  5. Plugins
    Die Funktionalität deines Blogs lässt sich mittels WordPress Plugins erweitern, die auch über den Dashboard installiert werden können. Die Auswahl ist auch hier riesig. Die wichtigsten, die ich persönlich verwende und sich bewährt haben, habe ich hier aufgelistet. Allerdings sollte man es mit den Plugins nicht übertreiben, sondern nur die installieren, die auch wirklich benötigt werden, denn diese können sich auf die Performance auswirken. Es empfiehlt sich, nicht benötigte Plugins nicht nur zu deaktivieren, sondern auch gleich zu deinstallieren.
  6. Seiten und Artikel
    Das Schreiben kann beginnen. Wie du genau die Seiten und Artikel erstellen kannst, und was es hier für Einstellungsmöglichkeiten gibt, erfährst du z.B. in oben genanntem WordPress-Buch. Am besten erstellt man erst ein paar wichtige Seiten wie das Impressum, das auf keinen Fall fehlen sollte und vielleicht eine „Über mich“-Seite. Für das Impressum kannst du einen der vielen Generatoren verwenden, die es im Internet gibt, beispielsweise den Impressumgenerator von erecht24.de.

… und was sonst noch dazu gehört

  1. Blog SEO
    Schreiben alleine genügt nicht, denn wir wollen ja auch Leser und mit ein bisschen Suchmaschinenoptimierung (SEO) kann man eine Menge Besucher von Google & Co bekommen. Als sehr lukrativ kann sich die Investition in ein SEO-Plugin wie das bei den Plugins beschriebene wpSeo, das auch für Anfänger geeignet ist und schon ab 20€ zu haben ist. Alternativ dazu gibt es das kostenlose Plugin All in One SEO Pack. Es ist empfehlenswert, schon von Anfang an ein derartiges Plugin zu installieren.
    Zusätzlich und äußerst wichtig ist das Sammeln von Backlinks, d.h. Links von anderen Seiten auf den eigenen Blog. Denn ohne Backlinks erreicht man bei den Suchmaschinen keine guten Positionen. Je mehr Backlinks umso besser. Wünschenswert ist eine natürliche Verlinkung, was aber am Anfang eher selten geschieht. Deswegen setzen viele Webmaster selbst ein paar Links.
  2. Social Media
    Auf den Social Media Plattformen wie Twitter, Facebook und Google+ aktiv zu sein, kann die Besucherzahl deutlich steigern und dem Blog schneller zum Erfolg verhelfen. Melde dich bald bei den Netzwerken an, wo du dich wohl fühlst und sammle hier fleißig qualifizierte Follower. Denn diese lesen nicht nur deine Beiträge, sondern teilen diese auch bei Gefallen, so dass du noch viel mehr Personen erreichst. Und nicht vergessen, auch gleich von Anfang an, die Social Media Buttons in deinen Blog einzubauen, damit dir die Leute von deinem Blog aus folgen können und auch deine Beiträge auf Social Media verteilen können.
  3. Analysetools
    Um deine Erfolge messen zu können, ist es wichtig, auch entsprechende Analysetools einzusetzen. Bei WordPress sind unter dem Menüpunkt „Site Stats“ Statistiken zu finden, z.B. die Besucherzahlen, Besucherquellen, meistgelesene Artikel oder die Suchbegriffe der Besuche von den Suchmaschinen.
    Genauere Analysen bekommst du mit Google Analytics. Hierfür musst du allerdings ein Stück Code zu deinem Theme hinzufügen, damit das Tracking funktioniert. Näheres findest du direkt bei Google Analytics.
    Tool Nummer 3, das auch nicht fehlen sollte, sind die Webmaster Tools. Hier gibt es nicht nur Statistiken, sondern auch andere Berichte für deinen Blog wie z.B. Links zum Blog, Social Media Daten oder Crawling Fehler.
  4. Geld Verdienen
    Hast du eine gewisse Anzahl an Besucher pro Tag erreicht (so etwa 100), dann kannst du auch versuchen, mit deinem Blog Geld zu verdienen. Hier gibt es unheimlich viele Möglichkeiten. Beginnen kannst du mit Adsense und Amazon, dann gibt es eine Unmenge an Partnerprogrammen und Metanetzwerken für Partnerprogramme wie Superclix* oder adgoal*. Die eingebundene Werbung sollte allerdings zum Blogthema passen. Desweiteren gibt es viele Dienste wie hallimash* oder trustlink*, wo du Geld mit dem Schreiben oder Veröffentlichen von Artikeln verdienen kannst.
  5. Weitere Informationsquellen
    Noch mehr Informationen findest du natürlich hier im Blog und in unzähligen weiteren Blogs zum Thema Bloggen, z.B.  selbstaendig-im-netz.de von Peer Wandiger.
    Konkrete Fragen, die du nicht im Netz beantwortet findest, kannst du auch in Foren stellen. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem WordPress Deutschland Forum gemacht. Für SEO-Fragen kann ich das Abakus Forum empfehlen und auch das Google Hilfe-Forum leistet bei verschiedenen Themen gute Dienste.

Wünsche euch viel Spaß und Erfolg beim Bloggen, denn Blogger werden ist gar nicht so schwer.

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