Gute Positionen bei Google in den Suchergebnissen erfordern viel Arbeit, umso wichtiger ist es ein paar Tipps und Tricks zu kennen, die dich schneller zu mehr Traffic von Google bringen. Ich habe heute hier meine 13 top Tipps zusammengestellt für mehr Google-Besucher und zwar ohne ständig aktiv auf der Jagd nach Links zu sein, von denen man sich ein besseres Ranking verspricht. Denn Links gelten zwar immer noch als das SEO Gold, inzwischen legt Google aber vermehrt Wert auf andere Dinge.

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  1. Biete Qualitätscontent
    Auch wenn ich den Begriff „Qualitätscontent“ schon langsam nicht mehr hören kann, der Erfolg deiner Webseite steht und fällt mit den Inhalten. Biete Inhalte, die für deine Zielgruppe interessant sind. Finde heraus, welche Bedürfnisse deine Zielgruppe hat und erfülle diese Bedürfnisse. Du musst nicht der perfekte Texter sein, aber Rechtschreibung und Grammatik sollten im Großen und Ganzen korrekt sein. Nur Inhalte, die gelesen werden, können sich langfristig bei Google auf den oberen Positionen halten, denn Google will qualitativ hochwertige Suchergebnisse liefern. An gutem Content führt kein Weg vorbei. Gute Inhalte werden übrigens gerne von anderen Blogs verlinkt. Man spricht hier von natürlicher Verlinkung, die Art der Verlinkung, die Google am liebsten sieht.
  2. Wähle Überschrift, Title, Metadescription und URL mit Bedacht
    Neben dem Inhalt deiner Artikel sind dies die wichtigsten Bereiche, die du optimieren solltest, denn auf diese legt Google ganz viel Wert. Zum Teil entscheidet Google daran, um was es in deinem Artikel geht und  auch die Anzeige auf den Suchergebnisseiten erstellt Google im Großen und Ganzen anhand dieser Elemente. Eine aussagekräftige und interessante Überschrift ist zudem auch für deine Leser interessant. Gleiches gilt für die Metadescription.
  3. Betreibe Keywordrecherche
    Keywordrecherche ist wichtig. Nicht dass du jetzt nach Keyworddichte schreiben solltest, womit man früher durchaus gute Positionen in den SERPs erreichen konnte. Aber du solltest wissen wonach deine Zielgruppe sucht und welche Suchbegriffkombinationen dabei verwendet werden. Außerdem findest du durch die Keywordrecherche eine Menge interessante Schlagwörter und Themen, die mit dem Angebot auf deiner Webseite etwas zu tun haben. Und auch Google weiß eher, um was es auf deiner Seite geht, wenn du deine Keywörter und damit verwandte Begriffe im Text und in den unter 2. genannten Elementen nutzt. Für die Keywordrecherche gibt es viele Tools, gut und kostenlos ist zum Beispiel das Google Keyword Tool.
  4. Erhöhe die Verweildauer
    Die Verweildauer gibt an, wie lange die Besucher auf der Webseite bleiben. Eine hohe Verweildauer ist für Google ein positives Signal, denn offensichtlich finden die Besucher die Seite interessant und passend zu ihrer Suchanfrage und somit ein Grund für Google die Seite für den Suchbegriff noch höher zu platzieren. Im Gegensatz zu qualitativ hochwertigen Seiten haben zum Beispiel sogenannte MFA Seiten, die nur dafür gemacht sind mit Adsense Geld zu verdienen und kaum Content haben, eine sehr niedrige Verweildauer. Neben der Verweildauer ist auch die Absprungrate wichtig, die möglichst niedrig sein sollte. Beides lassen sich mit einem Webanalyze-Tool wie Google Analytics messen.
  5. Installiere ein gutes SEO Plugin
    Man muss nicht unbedingt ein SEO sein, um seine Webseite einigermaßen gut für Google und Co zu optimieren. Es gibt viele SEO-Plugins, die die Onpage-Optimierung unterstützen und schon mit den Standardeinstellungen kann man seine Positionen in den SERPs deutlich verbessern. Ich selbst nutze das Plugin wpSEO von Sergej Müller für alle meine Projekte, das auch für Anfänger gut geeignet ist und für Fortgeschrittene noch genug Einstellungsmöglichkeiten bietet. Der Einsatz von wpSEO hat mir hier auf vanvox.de kurz nach der Installation etwa 50% mehr Besucher von Google beschert.
  6. Nutze sprechende URLs
    Man sieht immer noch viele Seiten mit URLs vom Typ http://www.meine-Seite.de/?p=123. Hier vergeudet man unnötig Potenzial, denn sowohl für den Leser auch für Google sind diese absolut nichts sagend. Hier sollten für den Artikel oder Seite wichtige Begriffe enthalten sein. Meistens sind diese Begriffe in der Überschrift enthalten, so dass es schon ganz gut ist, wenn die URL standardmäßig aus der Überschrift generiert wird. Bei WordPress lässt sich die Form der URLs in den Einstellungen/Permalinks festlegen. Dies sollte man aber gleich nach Installation des Blogs erledigen, eine nachträgliche Änderung ist problematisch aber machbar, wie ich hier beschrieben habe..
  7. Optimiere Ladezeiten und Dateigröße
    Vermutlich wirken sich starke Ladezeiten der Webseite nicht direkt so negativ auf das Ranking aus, aber auf jeden Fall indirekt, denn wenn die Besucher zu lange auf den Aufbau der Seite warten müssen, steigt auch die Absprungrate, was wie wir unter 5. gesehen haben, sehr wohl ein negatives Signal für Google ist. Insofern sollte man sich schon auch um die Geschwindigkeit der Seite kümmern. Ein häufiger Grund für zu langsame Seiten sind zu große Bilder, Slider oder auch manche Werbebanner. Dagegen lässt sich auch ohne viel Insiderwissen etwas tun. Auch Caching-Plugins können Abhilfe schaffen, wobei hier durchaus Probleme beim Einsatz auftreten können.
  8. Verlinke gute Artikel in anderen Blogs
    Zum einen sind weiterführende Artikel nützlich für den Leser, vor allem qualitativ hochwertige. Zum anderen generiert man durch das Verlinken von Blogbeiträgen einen Backlink, denn WordPress schickt einen Trackback an den verlinkten Blog, was ja auch ein Link zurück zu unserem Artikel bedeutet, wenn dieser wie oft unterhalb des verlinkten Artikels angezeigt wird. Man sollte es aber auch nicht übertreiben. Keine Angst also davor, dass der Besucher von der eigenen Seite zur „Konkurrenz“ weitergeleitet wird.
  9. Vereinfache dem Leser das Teilen auf Social Media
    Social Media wird für das Ranking bei Google immer wichtiger, man sollte nicht versäumen auf verschiedensten Plattformen aktiv zu sein, zumindest auf Facebook, Twitter und Google+ und dort die Beiträge aus dem Blog verbreiten. Denn hier können viele interessierte Besucher generiert werden, die ihrerseits die Nachrichten weiter verteilen oder „liken“, was Google durchaus als positiv einstuft abgesehen davon, dass man dadurch auch wertvolle Links für die eigene Webseite generiert. Deswegen sollten am Anfang oder Ende eines Artikels die Teilen-Buttons nicht fehlen.
  10. Nutze die Snippets für die Google Suche
    Google zeigt für ein Suchergebnis oft mehr als nur reinen Text an, sondern auch die sogenannten Snippets. Dazu gehören das Autorenprofil auf Google+, die Sternchenbewertungen oder auch Breadcrumbs anstatt des Links unterhalb des Seitentitels. Damit Google solche Snippets anzeigt, müssen diese auch auf der Webseite bereitgestellt werden. Die Snippets können die Klickrate stark erhöhen, vor allem, wenn nur wenige andere Suchergebnisse damit ausgestattet sind, was ja oft der Fall ist. Findet der Besucher dann auch das Richtige auf deiner Seite, erhöht das wiederum die Verweildauer und erniedrigt die Absprungrate usw. Also auch wieder ein positives Signal für Google.
  11. Erhöhe dein Autorenranking durch Präsenz auf Google+
    Präsenz auf Google+ wird für Autoren immer wichtiger schon alleine wegen der Möglichkeit, das Google+-Profil in den Suchergebnissen anzeigen zu lassen. Außerdem ist man inzwischen in der SEO-Szene davon überzeugt, dass das Autorenranking eine wichtiger Ranking-Faktor bei Google ist. Artikel von Autoren, die Google für wichtiger hält, haben bessere Chancen auf gute Positionen in den SERPs. Wer aktiv auf Google+ ist, kann sein Autorenranking positiv beeinflussen.
  12. Sei sparsam mit Werbung im sichtbaren Bereich
    Seiten, die vollgestopft sind mit Werbung, haben schlechtere Karten bei Google. Am 30.01.2012 gab es eine Algorithmus-Änderung, das sogenannte „Ads above the fold“-Update, bei dem Seiten mit wenig oder kaum Werbung im oberen Bereich bevorzugt wurden. Und auch generell gilt: Werbung, die nichts bringt, also keine Einnahmen generiert, sollte man möglichst schnell entfernen.
  13. Bleibe Google konform
    Google legt die Regeln fest, nach denen gespielt wird. Wer sich daran hält, hat deutlich bessere Chancen gute Positionen in den SERPs zu erreichen. Betreibe keinen Linkhandel, kein Keywordstuffing, biete interessante Inhalte und bleibe auf dem Laufenden, was die Google Richtlinien anbelangt. Die Richtlinien sind hier zu finden.

Und nun viel Erfolg und ein besseres Ranking!

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